Calblanque, seit 1992 ein Regionalpark, ist eines der wenigen Gebiete an der murcianischen Küste, das seinen natürlichen Reichtum fast vollständig bewahrt hat. Eine unberührte Küstenstrecke mit kahlen Sierras, aus Versteinerungen gebildeten Dünen, langen goldfarbenen Stränden und einem leuchtend blauen Meer.
Der Rundweg führt vom Strand Las Cañas, gleich neben dem Parkplatz, bis zur nahen Bucht Cala Reona und umrahmt mit Pfaden und schmalen Wegen die Salinen von Rasall und die Steilküste der Anhöhe Atalayón.

Länge: 14,8 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: Durchschnittlich. Vor dem Eintreffen in Cala Reona durchquert der schmale Weg ein Gebiet mit Steilküsten und ehemaligen Schächten, wo höchste Vorsicht geboten ist. Der Radfahrer muss absteigen und das Fahrrad ca. 500 m schieben.
Dauer: Eineinhalb Stunden.
Empfehlungen: Gehen Sie keinesfalls zu nahe an die Schachteingänge heran. Der Pfad vor Cala Reona muss zu Fuss und mit grösster Vorsicht begangen werden. Das Salinengebiet von Rasall ist eine Brut- und Niststätte für Vögel, die man daher nicht stören darf.
Beschreibung der Route:
0.0 Parkplatz des Regionalparks Calblanque. Wir folgen einem spärlich markierten Pfad, der von der in östlicher Richtung gelegenen Ebene kommt (Richtung Meer blickend: linkerhand).
0.2 Am Ende der Rambla biegen wir in einen Erdweg ein, dem wir nach rechts folgen.
2.5 Wir lassen einen zum Strand führenden Weg rechts liegen. Jetzt erblicken wir die Salinen.
4.2 Vom Hügel aus geniesst man einen herrlichen Blick auf Calblanque.
4.6 Am Ende dieses Weges beginnt ein markierter Pfad, der um die Anhöhe Atalayón herumführt. Wir überqueren mehrere ehemalige Bergwerke, wo noch Teile der Anlagen sowie ockerfarbene und gebliche Schlackenhalden zu sehen sind. An den Schachteingängen ist äusserste Vorsicht geboten.
5.2 Wegen der Steilküste wird der Pfad schmäler. Wir steigen vom Rad und lassen äusserste Vorsicht walten.
6.6 Nach einem steilen Abstieg erblicken wir Cala Reona. Im Sommer werden hier in einer kleinen Strandkneipe leichte Mahlzeiten und Erfrischungen serviert. Wir fahren auf der Asphaltstrasse weiter bis zur Autobahn nach La Manga.
7.7 Kreuzung und Autobahn. Wir nehmen die Nebenstrasse linkerhand.
11.4 Kreuzung und Einfahrt nach Calblanque. Wir biegen in den Erdweg links ein.
14.8 Parkplatz und Ende unserer Route.
Sehenswertes:
La Jornada und Cobaticas. Die beiden wichtigsten Ortschaften der Gegend weisen Beispiele der typischen würfelförmigen Mittelmeerhäuser auf. Beim Bau dieser kalkweissen Häuser, die innen herrlich kühl sind, wurde vor allem auf lokale Vorgaben und Materialien geachtet. In Cobaticas wohnten vor knapp 30 Jahren noch 40 Familien von der Schafzucht und dem Einholen von Espartogras und Holz.
Calblanque.
Das Gebiet verfügt über eine Vielfalt natürlicher Umfelder: Kalksteinmassive im Norden, Schiefergestein im Süden, leuchtend goldfarbene Sandstreifen und interessante, aus Versteinerungen bestehende Dünen. Die eher afrikanisch als europäisch anmutende Pflanzenwelt hat sich den trockenen Böden ausgezeichnet angepasst: Feigen- und Johannisbrotbäume, Palmen, Kakteen, Kiefern, Ginster, Feigenkakteen, Zwergpalmen und Beerensträucher.
Salinas del Rasall. Die Salinen beherbergen zahlreiche Vogelarten, die zum Grossteil während ihrer Flüge in wärmere Gegenden hier überwintern. Man kann u. a. Stelzenläufer, Seidenreiher, Brachvögel, Flamingos, Säbelschnäbler und andere Arten ausmachen.