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Routen


Aufstieg auf den Cabezo de la Fuente

342 Meter. Eine aussergewöhnliche Warte, von der aus man den besten Ausblick auf das Mar Menor geniesst. Der Gipfel des Cabezo de la Fuente bietet uns die Wahrnahme der ganzen Formenvielfalt einer einzigartigen Gegend..

Fotografia Ruta - Ascenso al Cabezo de la Fuente

Länge: 3 kilometer

Schwierigkeitsgrad: Leicht

Dauer: Der Aufstieg dauert 45 Minuten

Empfehlungen:

Tragen eines berggerechten Schuhwerks wie Stiefel oder Sportschuhe mit Profilsohle. Das Wandern in der Mittagshitze ist zu vermeiden.

Beschreibung der Route: An der Einfahrt nach Los Belones, gegenüber der Bar Deportivo, schlägt man die Avenida de la Fuente ein, die uns über die Autobahn nach 1,3 Kilometern Fahrt auf einer Asphaltstrasse in den Ort Las Barracas bringt. An der Kreuzung finden wir hier einen Brunnen, aus dessen Hahn das direkt vom Gipfel kommende Wassser sprudelt. (Das ausgezeichnete Wasser ist so bekannt, dass sogar Leute bis aus Cartagena kommen und es in Plastikflaschen mit nach Hause nehmen.) Wir biegen in den Asphaltweg links ein, der sich bald in einen Erdweg verwandelt.

Er hört nach ca. hundert Metern ganz auf, und man muss den Wagen abstellen. Genau hier, neben den Resten einer ehemaligen Zisterne, beginnt ein ausgeschildeter Pfad, der den Abhang des Gipfels mit einem Bergsattel mit üppigem Pflanzenwuchs verbindet. Wir wandern auf diesem Pfad ca. 45 Minuten und durchqueren einen in diesen Breiten nicht üblichen Pinienwald, der zuweilen so dicht ist, dass man sich in einer wesentlich feuchteren Gegend zu befinden glaubt. Die Aussicht vom Gipfel ist unvergesslich.

Sehenswertes:

Vom Gipfel aus kann man das ganze Zusammenspiel geomorphologischer Gegebenheiten ausmachen, die einen derart privilegierten Naturraum wie das Mar Menor geschaffen haben. Im Osten erkennt man das Vulkangestein, das Cabo de Palos schuf, die in der Lagune liegenden Inselchen und den schmalen Sandstreifen, der aus den Bodenablagerungen in den Untiefen entstand und die grosse Bucht umarmt. Dem Leuchtturm gegenüber liegen die kleinen Hormigas Inseln, die ebenfalls mit einer Leuchte versehen sind. Die Meerestiefen an dieser Stelle sind dank ihrer ausserordentlichen Schönheit heute ein Unterwasserschutzgebiet. Etwas weiter nach oben gleicht La Manga einer Stadt des Neptun, die wie durch Zauberei aus den stillen Mittelmeergewässsern auftaucht.

In südlicher Richtung umrahmt das goldene Band der Strände von Calblanque ein in den herrlichsten Blau- und Grüntönen leuchtendes Mittelmeer. Nach Norden erstreckt sich die Ebene des Campo de Cartagena, die sich dank der Bewässerungskanäle in einen wie mit dem Lineal gezogenen riesigen Obst- und Gemüsegarten verwandelt hat. Der Golfplatz unterbricht mit seinen herrlichen Rasenflächen das eintönig ockerfarbene Brachland.
Die am Fusse des Gipfels liegenden Wälder dienten den Bewohnern der Gegend bis vor wenigen Jahrzehnten für den Lebensunterhalt.

In Cobaticas, dem am östlichen Ausläufer des Gipfels liegenden Ort, lebten bis zu 40 Familien von der Schafhaltung (mit insgesamt mehr als 1000 Wollschafen), dem Einholen von Espartogras (Erntehelfer kamen bis aus Nerpie, Albacete) und vor allem vom Holz, das mit Pferdegespannen aus dem Wald gebracht und dann mit Karren nach Cartagena, La Unión und bis nach Murcia geschafft wurde.