Fisch ist der König vor Ort. Alle Fischsorten sind ausgezeichnet und erstaunlich vielfältig.

Wenn wir allerdings die Wahl haben, verweisen wir auf Goldbrasse und Meeräsche, die im Salzmantel gegart oder gegrillt werden.

Als Aperitif gibt es die berühmten Langschwanzkrebse, die hier im Mar Menor gefangen werden. Und dann der Pökelfisch, den schon die Römer schätzten. Weiter gesalzener, getrockneter Thunfisch, Meeräschenrogen und der Thunfisch von der Flanke, die alle mit zarten rohen Dicken Bohnen oder mit gerösteten Mandeln gereicht werden.
Das sind nur wenige Beispiele der bekannten Techniken, die vor Ort für das Pökeln verwendet werden. Die frühen Bewohner, die Mastienos, verwendeten diese Konservierungstechniken von Fisch mit Salz, ehe die Karthager diese Methode gebrauchten.
Dazu kommen die einmaligen Gemüse aus dem murcianischen Gartenbauland, die für den murcianischen Mojete (Salat aus gedünsteten Tomaten, Oliven, Zwiebeln, Thunfisch und hartem Ei), Kopfsalatviertel, die so genannten perdices de lechuga, Kantonalsalat, Michirones (Bohneneintopf mit scharfer Wurst), Grüne Erbsen mit Schinken oder geröstete Paprikaschoten verwendet werden.
Zum Nachtisch wählen wir die herrlichen Früchte der Gegend, wie Melonen, Pfirsiche oder Wassermelonen.
„Pastel de Cierva“, ein süss-salziges Konditoreiprodukt, ist ein guter Begleiter für einen „Caldero“ (Reis-Fischgericht). Andere Angebote sind „tocino de cielo“ (Pudding aus Eiern und Sirup), die mit Mandeln und Eigelb hergestellte „sopa real“ oder „arrope“ mit in Honig eingelegten Früchten und Gemüsen. Danach ein „asiatico“, ein Kaffee, der mit Kondensmilch, Kognak und Zimt zubereitet wird.