Im Norden neben der Mar Menor-Grenze liegt die Gemeinde San Pedro del Pinatar mit einer Fläche von 21.7 Km2 und mit fast 20.000 Einwohnern, die sich in den Sommermonaten leicht auf 60.000 Personen erhöhen können.
Der zu jeweils 50 Prozent auf Landwirtschaft und Fischerei ausgerichtete Ort beschäftigt sich gezielt mit Tourismus. Im Vorort Lo Pagán am Strand liegen, inmitten der Salinen, die bekannten Schlammbäder, mit heilender Wirkung bei Rheumaleiden und Hautkrankheiten.
Der Ort erhielt seinen Namen im 17. Jahrhundert nach dem Bau einer kleinen Kirche, die von den Fischern dem Apostel und Fischer Petrus gewidmet wurde. Vorher hatte der Ort „El Pinatar“ geheissen, da hier weite Wälder lagen, in denen vor allem Pinien „Pinos“ wuchsen. Im Winter fanden hier Wildschweinjagden statt. In unmittelbarer Nähe des Ortes wurden römische Villen und vereinzelt römische Münzen gefunden, als Beweis des Vorhandenseins einer römischen Siedlung.
Die von den Römern in Angriff genommenen und betriebenen Salinen in Coterillo bilden das wertvollste Erbe. Diese Salinen sind neben den Dünen und dem La Llana-Strand eines der wichtigsten Naturschutzgebiete der Región Murcia. Hier machen die rosafarbenen Flamingos auf ihrer Reise von und nach Afrika ihre Zwischenstation. In den Dünen finden sich über einhundert verschiedene Vogelarten.
Einen Besuch vor Ort ist natürlich das Museum für Archäologie und Völkerkunde wert, weiter das Zentrum für Feuchtbiotope, die Fischbörse, die Salinen von San Pedro (ein Naturschutzgebiet), Punta de Algas, wo die Segelwindmühlen und die „encañizadas“, die aus Rohrgeflechten bestehenden Fischreusen zu finden sind. Eine Besichtigung wert sind die ehmaligen Herrenhäuser, wie „Casa del Reloj“, wo der berühmte spanische Politiker der Republik Emilio Castelar lebte oder der Palast der Condes de Villar de Felices, als „Haus der Russin“ bekannt.
Weitere Infos unter: http://www.aytosanpedrodelpinatar.com ![]()
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